Zurück arzneimittelspenden

Beispiele (un)angemessener Arzneimittelspenden

Wie man Beispiele hinzufügt:

Bitte benutzen Sie diese e-mail-Adresse (cases.drugdonations@wemos.nl), um Beispiele (un)angemessener Arzneimittelspenden hinzuzufügen, auf die Sie aufmerksam machen möchten. Bitte geben Sie auch an, wie diese Information behandelt werden soll.

Im folgenden einige Beispiele, wie mit Arzneimittelhilfe nicht umgegangen werden soll:

Beispiel 1
Das frühere Jugoslawien wurde reichlich mit Arzneimittelspenden bedacht. Von den 1994 erhaltenen Medikamenten waren aber 15% überhaupt nicht zu gebrauchen und 30% entsprachen nicht dem dortigen Bedarf. Bis Ende 1995 hatten sich in Mostar 340 Tonnen unbrauchbare und verfallene Arzneimittel angesammelt. Die meisten davon stammten aus Deutschland und Italien.

Beispiel 2
Acht Tonnen Medikamente wurden 1993 nach Guinea Bissau geschickt - 1714 verschiedene, in Apotheken gesammelte Präparate. Die Packungen enthielten zwischen 1 und 100 Tabletten. Die Medikamente entsprachen nicht den dortigen Bedürfnissen und wirkten zudem den Anstrengungen der Regierung entgegen, den Arzneimittelgebrauch in vernünftige Bahnen zu lenken. Das Aussortieren war äußerst mühsam und nahm daher kostbare Zeit des Personals in Anspruch.

Beispiel 3
Beim Besuch einer Krankenstation im ländlichen Afrika findet sich neben wichtigen, mit dem international verständlichen generischen # Namen beschrifteten Basismedikamenten ein Mischmasch von bunten Packungen deutscher Markenpräparate - offensichtlich eine Spende. Auf die Frage, wer diese Medikamente geschickt hat, antwortet die einheimische Krankenschwester: "They just came - die sind einfach so angekommen". Die Frage, was denn nun damit passieren soll, wird nur mit einem Schulterzucken beantwortet.